E-Chalk
FU Logo



Die Elektronische Kreidetafel...


am Ort des Geschehens

Im Vortragsraum steht z.B. ein Intelliboard, ein Rückprojector, oder ein Digitalisiertablett, das an einen Computer angeschlossen ist. Der Dozent schreibt mit einem Griffel direkt auf dem Bildschirm, ähnlich wie auf einer herkömmlichen Tafel. Alternativ kann man zum Schreiben auch ein Grafiktablett oder eine Maus verwenden. Eine Reihe von Konfigurationsbeispielen finden Sie unter Beispielszenarien.


Im Seminarraum
Im Seminarraum

Neben der Verwendung als gewöhnliche Tafel erlaubt E-Kreide das Einbinden einer Reihe von Multimedia-Elementen:

  • Bilder sind direkt aus dem Internet anzeigbar.
  • Funktionen werden grafisch dargestellt.
  • Mathematische Ausdrücke werden nach einer Handschrifterkennung ausgewertet.
  • Interaktive Internetdienste (CGI-Skripte) können im Tafelbild ausgeführt werden.

Live im Internet

Die Veranstaltung kann live durch das Internet übertragen werden. Zum Empfang ist nur ein Java-fähiger Browser notwendig. Es muß keine weitere Software installiert werden. Der Teilnehmer zu Hause sieht das gleiche Tafelbild wie das Publikum beim Vortrag und hört den Vortragenden über seine PC-Lautsprecher. E-Chalk bietet zusätzlich die Möglichkeit, ein Videobild vom Vortrag zu übertragen.


Archivierung von Vorträgen

Vorlesungen werden automatisch abgespeichert, so daß sie sogar schon während der laufenden Sendung, oder auch später, über das Internet abrufbar sind. In archivierten Vorträgen ist außerdem Vor- und Zurückspulen möglich. Um das mühsame abschreiben von der Tafel zu ersparen wird außerdem eine druckfähige Version (PDF) des Tafelinhaltes erzeugt.


Architektur des E-Chalk-Systems

Auf dem Vortragsrechner wird das Tafelprogramm von E-Kreide gestartet, das automatisch Tafel-, Audio- und Video-Server startet. Auf Empfängerseite werden über den Webbrowser entsprechende Java-Applets gestartet, die mit den Servern kommunizieren. Zur Zeit benötigen die drei Datenströme ISDN mit Kanalbündelung (128kbps). Das Videofenster kann geschlossen werden, wenn der Betrachter Bandbreite sparen will. Dann ist nur noch ein Modem (56kbps) erforderlich.


Lecture with Mathematica
Eine Vorlesung mit Funktionsplot
browser snapshot
E-Chalk im Browser

Erweiterte Funktionalität:

  • Erweiterung der Handschrifterkennung zur Erkennung von komplexen mathematischen Ausdrücken. 
  • Modularisierung von E-Chalk. Möglichkeit zum Nachladen von Modulen, sog. Assistenten, die während der Vorlesung dem Vortragenden behilflich sind. Diese sollen durch Gesten angesprochen werden.
  • Unterstützung der Übertragung von Gestik und Mimik des Vortragenden in Relation zum Tafelbild.


Die Vorteile auf einen Blick

  • Erhaltung der pädagogischen Vorteile der Kreidetafel, insbesondere der Möglichkeit Gedankengänge und nicht nur Ergebnisse zu präsentieren.
  • Verbesserung der Lehre durch die Möglichkeit Materialien, insbesondere auch interaktive, in die Tafel zu integrieren.
  • Fernunterricht als Resultat des Präsenzunterrichtes: Es ist kein bzw. nur sehr geringer Zusatzaufwand zum Präsenzunterricht notwending, um professionell gestalteten Fernunterricht (Teleteaching) zu produzieren. Dies macht E-Chalk vor allem für den Einsatz in Notebook-Universitäten interressant.


Letzte Änderung: Mo, 2010-08-09